Abschiebezahlen brechen massiv ein

Abschiebezahlen brechen massiv ein

Die offiziellen Zahlen belegen ein dramatisches Scheitern: Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut Berichten lediglich 9663 ausreisepflichtige Personen abgeschoben, während es im Vorjahreszeitraum noch 11.807 waren – ein Absturz um 18 Prozent. Trotz vollmundiger Ankündigungen von Innenminister Alexander Dobrindt bezüglich wöchentlicher Abschiebungen nach Kabul wurden in vier Monaten gerade einmal 96 Migranten nach Afghanistan überstellt. Zugleich halten sich über 230.000 Ausreisepflichtige sowie Zehntausende Dublin-Fälle in Deutschland auf.

Dieses anhaltende Behördenversagen geht vollends zulasten der Bürger. Ausreisepflichtige beziehen weiter steuerfinanzierte Grundleistungen für Unterkunft, Verpflegung, Kleidung und Taschengeld. Wenn Rückführungen reihenweise an fehlenden Papieren oder verweigerter Kooperation von Partnerstaaten wie Italien scheitern, offenbart dies die absolute Handlungsunfähigkeit der Verantwortlichen. Anstatt die Realität anzuerkennen, versucht die Politik die eigene Bilanz mit Scheinerfolgen zu beschönigen.

Leere Versprechungen beenden das Asylchaos nicht. Wer kein Aufenthaltsrecht besitzt, muss unser Land umgehend verlassen. Um die innere Sicherheit wirksam wiederherzustellen und unser überlastetes Sozialsystem dauerhaft zu schützen, ist eine millionenfache Remigration endlich vonnöten. Es braucht jetzt die lückenlose Durchsetzung bestehender Gesetze, konsequente Rückführungen ohne juristische Verzögerungstaktiken und das sofortige Ende aller Fehlanreize.

Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/abschiebungen-18-prozent-weniger-im-ersten-halbjahr-2026-6a816a8ae2db31c6341308a2